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Caritas Schönbrunn – Interior Design

Caritas Schönbrunn – Interior Design

Art des Projektes
Pflegeheim / Kindergarten
Jahr
2025
Auftraggeber
Caritas der Erzdiözese Wien
Team
b18 Architekten, HKLS Planung: TGA Engineering GmbH, Freiraumplanung: DnD, Statik: gbd ZT GmbH
Visualisierungen
b18 Architekten
Nutzfläche
ca. 6.300 m²

Das bestehende Gebäude wurde 1906/1907 nach Plänen von Karl Holzer errichtet und vom Verein „Wiener Frauenheim“ als Altersheim geführt. 1988 wurde ein Dachgeschossausbau im bestehenden Dachumriss hergestellt.

Das bestehende Heim hat nicht mehr den gültigen Anforderungen des Wiener Wohn und Pflegeheimgesetz hinsichtlich Zimmergröße, Belegung und Ausstattung entsprochen. Aufgrund der baulichen Struktur des Hauses, aus statischen und wirtschaftlichen Gründen sind die erforderlichen Grundrissänderungen und Ausbauten im Bestand nicht möglich. Zur Standortsicherung ist daher von der Caritas ein Zubau an der Schönbrunnerstraße errichtet worden. Bei der Konzeptentwicklung für den Entwurf war wichtig, dass der Charakter der bestehenden „Villa“ und der Gartenanlage erhalten bleibt.

Der bestehende historische Park und das „Inigo“ Restaurant sollen weiterhin der Bevölkerung zur Nutzung offen stehen. Der neue Trakt an der Schönbrunnerstraße blockt den Straßenlärm vom Park ab.

Das bestehende Haus umfasst vier Wohnbereichsebenen (inkl. EG+DG) mit einem sehr hohen Anteil an Mehrbettzimmern. Die Zimmerstruktur wird zugunsten von überwiegend Einzelzimmern in 3 Obergeschossen geändert. Die Bäder werden vergrößert und barrierefrei ausgeführt. Die bisher nur vom Halbpodest erreichbaren hofseitigen Zimmer werden aufgelassen und die hier vorhandenen Deckenniveaus barrierefrei an den Mittelgang angepasst. Im Erdgeschoss werden Büros der Verwaltung und mobile Dienste geplant, im Bereich des Vestibüls und des Stiegenhauses eine Änderung des Fußboden- Niveaus und der Einbau von barrierefreien Rampen vorgesehen.

Für den erforderlichen Zubau an der Schönbrunnerstraße, ist ein Anbau an die Nordfassade notwendig. Die denkmalgeschützte Fassade und die Gartenanlage bleiben erhalten. Ein im Erdgeschoss vorhandener Küchenanbau wird abgebrochen um hier den Zubau mit dem Bestand verbunden. Eine neue Küche mit Nebenräumen für das Lokal „Inigo“ wird im Übergangsbereich zum Zubau hergestellt. Der Zugang, Speiseraum (Salon), das Café und der Gastgartenbereich bleiben unverändert für das Lokal Inigo erhalten.

Zubau Schönbrunnerstraße

Im Zubau werden folgende Funktionen und Raumerfordernisse abgedeckt:

  • Garage, Müllraum, Lager, Zugang Garten+ Hauptgebäude
  • Kindergarten mit 4 Gruppen im EG und 1. OG
  • Multifunktionsraum mit angeschlossenen Andachtsraum
  • 42 Pflegezimmer mit barrierefreien Bädern und Gemeinschaftswohnraum im 1. – 3. OG
  • 4 Wohnungen im Dachgeschoss
  • Rückzugs-, Pausen- und Ruheräume für Mitarbeiter und Besucher, zusätzliches Stiegenhaus mit Bettenlift, Fluchtstiegenhaus
  • Nachtdienststation, breite Gangflächen für eine sichere Fortbewegung samt erforderlichen Hilfsmitteln.