Baugrubenumschließung - wegen der geringeren Erschütterungen in den Nachbargebäuden voraussichtlich 3-seitig eine mit aufgelöster Bohrpfahlwand. Für die Rückseite ist wahrscheinlich keine Sicherung bzw. Unterfangung notwendig (Tiefgarage des Wohnbaues).
Fundierung Ortbetonplatte. Absenkungen für Aufzug,Geothermie und Hebeanlage Tragende Wände / Stützen Ortbeton - WW 30cm im UG. 20cm in den oberirdischen Geschossen Garagendecke: Ortbeton mit Pilzen. Geschossdecken: Spannweiten über 6,6m1 Ortbeton mit Dicke bis 24cm, Spannweiten bis 6,6m1 mit Dicke 20cm. DG: Schrägdach als Ortbeton, im unteren Drittel beidseitig geschalt.
Balkone: Laut neuer Bauordnung muss in der Flächenwidmungskategorie "G" über unterirdischen Gebäudeteilen eine Substratschicht von mindestens 80cm hergestellt werden. Dies führt in weiterer Folge einer größeren Aushubtiefe und dadurch zu längeren Garagenrampen.Um dem etwas gegenzuwirken wird das Hofniveau um 40cm angehoben. Im EG gibt es zwei getrennte EIngänge. Den Eingang zur Polizeiinspektion und den Eingang in den WIndfang zum Hauptstiegenhaus. Im Windfang gibt es wiederum den Zugang zum Verein und einen zur Visitierzelle. In der Polizeistation und den Vereinsräumlichkeiten gibt es eigene, interne Erschließungsstiegen. Dadurch werden die Personalströme getrennt und es gibt keinen Zugang für die Kunden zum Hauptstsiegenhaus. Die Polizeiinspektion hat einen Gemeinschaftsraum im hinteren, ruhigen Bereich des Gebäudes mit einem Zugang zum Garten. Diesem Raum vorgelagert ist eine witterungsgeschützte Terrasse. Der Garten selbstteilt sich in einen wilden Bereich mit hohen Gräsern, Stauden und Wildblumen und einen gepflegten Bereich, der für den Aufenthalt gedacht ist. Durch eine Pergola an der nördlichen Grundstücksgrenze wird eine Abschirmung zur Nachbarbebauung hergestellt. Im 1.OG gibt es einen Gebäudeeinschnitt in Form einer Terrasse. Diese Terrasse bietet im 1.OG eine zusätzliche Frei- und Erholungsfläche für die Mitarbeiter*innen. Außerdem wird dadurch eine natürliche Belichtung für den innenliegenden Gang geschaffen. In den Obergeschossen wurde versucht, jeder Teeküche einen Freibereich in Form eines Balkons zuzuordnen. Die Flachdächer werden vorschriftsgemäß intensiv begrünt.
Im 1.OG bilden mit verschiedenen Pflanzenarten begrünte Felder eine lebende Gebäudehülle - hier wird mit fassadengebundener Begrünung in Trogform gearbeitet. Die in Wien bereits erprobten Pflanzwannen bieten genügend Anstauebene und Substratvolumen, um effizient und sicher bewässertwerden zu können. Bewässert wird mittels Bewässerungscomputer und Tropfschläuchen in mehreren Kreisläufen. Die bodengebundenen Flächen werden nicht gesondert bewässert, aber das Überschusswasser der Bewässerungsanlage in den oberen Ebenen wird in diese Flächen eingeleitet und genutzt. Die Pflege der Fassadenbegrünung erfolgt 2x jährlich.Durch die kompakte Anordnung der Begrünung im EG und 1.OG kann für die Pflege auf einen kostenintensiven Hubsteiger verzichtet werden. Die brandschutztechnischen Vorgaben der Stadt Wien werden eingehalten, da das Haus Gebäudeklasse 5 aufweist, und ab dem 3. Stockwerk keine zusammenhängenden Flächen geplant sind.
Um für die Büros im EG einen zusätzlichen Puffer zum öffentlichen Raum herzustellen, wird vor die Fassade eine Ebene aus Lamellen gesetzt. DIe Fassade ist eine wirtschaftliche VWS Fassade mit einem vorgesetzten, statisch nicht relevantem Grid aus Alucobond. In diesem Grid werden im Baukastenprinzip die Elemente Fenster, Sonnenschutz und Fassadenbegrünung platziert. Die Sonnenschutzelementesind Schiebeläden aus perforiertem Alucobond. Hofseitig wird die Fassade mit Paneelen aufgelockert,die die französischen fenster optisch zu größeren Elementen zusammenfassen.