Landespolizeidirektion Linz
- Art des Projektes
- Städtebauliche Potenzialstudie
- Jahr
- 2021
- Auftraggeber
- ARE Austrian Real Estate GmbH
- BGF
- ca. 112.000 m²
LEITTHEMEN ZUR ENTWICKLUNG 2030
Potenzialstudie LPD Linz
Aufgaben
Extrapoliert man die gesellschaftspolitischen Entwicklungen der letzten beiden Jahrzehnte und erweitert man den Möglichkeitsraum der Zukunft um unvorhersehbare Ereignisse in der Dimension einer Pandemie, so zeigt sich, dass eine Polarisierung des operativen Aufgabenspektrums der Rolle „Polizei“ zu erwarten sein wird.
Vor dem Hintergrund einer VUKA-Welt (Volatilität, Unvorhersehbarkeit, Komplexität und Ambivalenz als zentrale Kategorien menschlicher Wirklichkeit) erscheinen zwei Erwartungsstränge als besonders wahrscheinlich:
- Hohe, subjektive Sicherheitserwartung des einzelnen Individuums an den Staat als zentralen Sicherheitsdienstleister für immer mehr Lebensbereiche.
- Individualisierte, persönliche Kommunikation, menschliche, emphatische und „dialogorientierte“ Haltung der Exekutive wird fundamentale Voraussetzung des subjektiven SicherheitsGEFÜHLS der Bürger sein.
Das Ziel der Potentialstudie Gruberstr. 35 / Nietzschestr. 33 / Liebigstr. 30 war
- den Bestand zum Studienzeitpunkt 2020 darzustellen,
- auf Basis der Bestandsdarstellung zusammen mit der LPD Oberösterreich Defizite am Bestand aufzuzeigen und zwar funktionell, baulich und zu Barrierefreiheit und Brandschutz / Fluchtweg,
- die Entwicklungspotentiale der 3 Liegenschaften in Form von Bebaubarkeitsnachweisen mit dem Ziel insgesamt besserer Verwertungsmöglichkeiten zu untersuchen, wobei die bestehenden Widmungen und Bebauungsbestimmungen als Ausgangspunkt betrachtet werden und darüber hinaus gehende Vorschläge als solche aufgezeigt werden,
- mittelfristige bauliche Lösungsansätze und Synergien für die von der LPD darzustellenden Organisationsziele zu skizzieren.