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Aspern Manufactory

Aspern Manufactory

Art des Projektes
Wettbewerb
Auslober
Wien 3420 aspern development AG
Auftraggeber
Soravia
Team
b18 Architekten, Simon+Stütz Architekten, YEWO Landscapes
Visualisierungen
Zoom VP
BGF
ca. 31.000m²

MANUFACTORY bietet Raum für Gewerbe und Produktion, fördert in seiner architektonischen Zusammensetzung neue Ideen und verstärkt die Lebendigkeit und Urbanität der Seestadt. Für die technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen ist durch den Bauträger gesorgt. Die Mieter sind in ihrer Nutzung der Einheiten (zB. Werkstätten, Büros, Ateliers,..) frei und können sich auf ihre produktiven und kreativen Ziele konzentrieren.

Ein modulares Ausbausystem (z.B. Sanitär Box/Teeküche, Balkone) und das unkomplizierte Zusammenlegen von Einheiten ermöglichen individuelle Lösungen unter berechenbaren Kosten. MANUFACTORY ermöglicht damit Existenzgründern einen schnellen und unkomplizierten Start in die berufliche Selbständigkeit inmitten einer attraktiven Gemeinschaft.

Es sollen Lebensräume in der produktiven Stadt geschaffen werden, die auf Wünsche und Änderungen ihrer Nutzer kurz- und langfristig reagieren können. Die Planung berücksichtigt die Aspekte der Ökologie und Ökonomie in der verdichteten Bauweise, den einfachen, offenen und kombinierbaren Grundrissen, der Begrünung in verschiedenen Ebenen, den Bau Materialien und der Nutzungsoffenheit in allen Phasen, sowie der sozialen und kulturellen Interaktion.

STÄDTEBAU, räumliche und soziale Integration in die SEESTADT

Die Baukörper nutzen das Grundstück optimal aus und umschließen den begrünten Ladehof an drei Seiten. Der Hof öffnet sich im Südosten zur Lily-Dillenz-Straße, der Haupterschließungsachse der Seestadt, und bildet einen urbanen Markt Platz, der temporär bespielt werden soll. Die freie Anordnung von Metall-Containern als Stadtmöbel bietet ein vielseitiges dreidimensionales Nutzungsangebot und ermöglicht gleichzeitig einen fließenden Übergang und die räumliche Abgrenzung zum Ladehof.

An der Ecke Sonnenallee/Lilly-Dilenz-Straße befinden sich sowohl der Haupteingang zum MANUFACTORY als auch das Cafe in einem frei gestellten Pavillon daneben, Wetter geschützt unter der großzügig geöffneten Gebäudestirnseite. Das Cafe und der Markt Platz sollen Nutzern des MANUFACTORY und des gesamten Stadtteils als Treffpunkt dienen und einen Ort der Versorgung und der Kommunikation schaffen.