Darstellung einer spannungsvollen Gebäudestruktur als Adressbildung und Standortindentifikation
Bewusst keine Blockrandbebauung – Schaffung von 3 Baukörpern, die das Grundstück zonieren und unterschiedliche Freiraumqualitäten ermöglichen.
Zone 1:
Vorplatz – Im Nord-Osten, kürzeste Distanz zum Stadtzentrum,
Kurzer Weg zum Fahrradraum
Vom Vorplatz Eingang in eine großzügige Lobby mit angeschlossener Bibliothek, einem Cafe sowie Fitness- und Saunabereich.
Zone 2:
Sportplatz, im Nord-Westen, direkt angrenzend an die Sportbereiche im Inneren, im Fitnessbereich befindet sich eine 2-geschossige Kletterwand, Der Sportplatz wird als Hartplatz ausgeführt und kann dadurch vielseitig, für Veranstaltungen, public viewing, etc… verwendet werden.
Zone 3:
Parkplatz als Abgrenzung zu den wenig attraktiven Industriebauten im Süden, direkter Zugang zur Lobby über den rückwärtigen Eingang
Abbruch der Bestandsgebäude und einer „Villa“ die ungünstig im Zentrum des Grundstückes liegt und für eine wirtschaftliche Umnutzung als Teil eines Heimes nicht geeignet ist. Deren Fortbestand würde als Zwangspunkt jede weitere qualitätsvolle Entwicklung der Außenräume, der Belichtungssituation und städtebauliche Neuausrichtung stark einschränken bis unmöglich machen.
Die geplante Gebäudeform mit Ihrem kommunikativen Zentrum ermöglicht kurze Erschließungswege im Vergleich zu einer Blockrandbebauung und ein Maximum an Belichtungsflächen.
Höhenstaffelung: Die Gebäudehöhe des geplanten Heimes verringert sich zu den bestehenden Wohnbauten. Der höchste Gebäudeteil befindet sich gegenüber den Industriebauten.
Gebäudeabstand: Das Studentenheim weicht im Westen von der bestehenden, kleinteiligen Wohnbebauung zurück.
Die Erdgeschosszone ist eine große Gemeinschaftszone mit viel Platz für Begegnung und Kommunikation die direkt an zwei große Freibereiche im Westen und Osten angebunden ist.
Großer zentraler Fahrradraum mit angrenzender Werkstatt.
Die Gebäudeform ermöglicht eine Errichtung in Bauabschnitten und die Möglichkeit Teile aufzustocken.
Stellplätze: 1KFZ pro 5 Betten - Kann von der Gemeinde abweichend festgelegt werden. Vorgesehen sind 20 KFZ-Stellplätze am Grundstück und als Alternativangebot ein zentraler großer Fahrradabstellraum für ca.160 Fahrräder (doppelstöckiges Fahrradparksystem)
Umsetzung des ÖJAB Raumkonzeptes mit einer überwiegenden Anzahl an Einzelappartements und Doubletten (Appartement mit 2 Einzelzimmern - 2er WG) sowie Gemeinschaftsküchen und einer Heimleiterwohnung.
Ein Haupt Stiegenhaus mit 2 Aufzügen im höchsten Bauteil und je ein Flucht Stiegenhaus in den Flügelbauten sind ausreichend und mit der Landesstelle für Brandverhütung vorbesprochen.
Der Einsatz von seriellen Fassaden,- und Fensterelementen sowie der Verzicht auf eine komplette Unterkellerung erlaubt eine kostengünstige Bauweise.