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ÖJAB Johannesgasse
© ÖJAB

ÖJAB Johannesgasse

Art des Projektes
Studierendenheim
Jahr
Studie zur Nutzung und Kostenrahmen - 2012; Fertigstellung 30.09.2014
Auftraggeber
ÖJAB
Team
b18 Architekten, Statik: gbd ZT GmbH, Freiraumplanung: YEWO, HKLS Planung: BPS Engineering
Visualisierungen
b18 Architekten
Nutzfläche
ca. 4.870 m²
Grundstücks- und Gebäudeeigentümer
BIG Bundesimmobiliengesellschaft mbH.
Kosten inkl. Einrichtung
6.4 Mio.€ NHK
Bauzeit
29.08.2013 bis 30.9.2014 (13 Monate)

Beschreibung

Das unter Denkmalschutz stehende ehemalige Ursulinenkloster war nach der Generalsanierung der Universität für Musik und darstellende Kunst ungenutzt geblieben. Als ursprüngliche Bausubstanz des Klosterareales ist in historischen Ansichten und Schriftquellen eine Gruppe von spätgotischen Häusern nachgewiesen. Diese Bauwerke sind im Untergeschoß z.B. mit einem Brunnen und Mauerteilen noch erkennbar. Nach sukzessivem Hauserwerb und Adaptierungen an Bestandsobjekten und nach der Errichtung der Kirche wurde schließlich 1734-45 von Anton Martinelli das Ursulinenkloster geplant und erbaut. Diese barocke Bausubstanz mit den um einen Innenhof gruppierten Räumen und einem außen umlaufenden Innenhof wurde ca. 1963-68 zu einem Studentenheim umgebaut. (siehe dazu https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Ursulinenkloster). Im Kloster und im heutigen Studierendenheim erhalten sind in den Gängen ein „Theatrum sacrum“, im Erdgeschoß eine Hausapotheke, das ehemalige Refektorium- nun Antonio Vivaldi-Saal - und die Hauskapelle im Hochparterre.

Generalsanierung 2013-14

Die Grundstruktur mit den zum Innenhof gerichteten Räumen und den außen umlaufenden Kreuzgewölbetonnen wurde beibehalten, die Raumteilungen wurden neu geschaffen. Anstelle der vorher bestehenden Gemeinschaftssanitärbereiche wurden den Zimmern Nassgruppen und Vorräume angefügt. Für die Vertikalerschließung wurde ein Aufzug und ein zweites Stiegenhaus eingebaut. Im Erdgeschoß sind nun vor dem Antonio-Vivaldi-Saal ein zweites Foyer und um den öffentlich zugängliche Innenhof die Heimverwaltung, ein Frühstücksraum mit Küche, ein Wintergarten sowie ein nutzbar. Im Untergeschoß wurden Musikübungsräume und ein Sportraum eingebaut