Donaufelderstaße
- Art des Projektes
- Wohnbau
- Jahr
- 2015
- Auftraggeber
- Gemeinnützige Bau-, Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft „AUFBAU“ reg.Gen.m.b.H.
- Team
- b18 Architekten, Elektroplanung: Ingenieurbüro Künzl, HKLS Planung: Ernst, Statik: Vasko & Partner
- Visualisierungen
- b18 Architekten
- Nutzfläche
- ca. 2.100 m²
Grundriss/Funktionen
Ein freies Eckgrundstück wird mit einem Wohnhaus mit 19 Wohnungen bebaut. Das Konzept sieht einen Mix aus 2 -, 3 -, und 4 - Zimmerwohnungen vor. Die überwiegende Zahl sind kleinere 2 Zimmertypen die der Forderung nach leistbarem Wohnen am besten entsprechen. Ein in den Baukörper eingeschnittener Innenhof ermöglicht zusätzlich natürliche Belichtung und Lüftung für die Wohnungen und das innenliegendem Stiegenhaus.
Alle Wohnungen erhalten einen privaten Freibereich in Form einer Terrasse oder Loggia. Die überwiegende Anzahl der Wohnungen sind querdurchlüftet, Süd oder Ost orientiert. Alle Küchen liegen an der Fensterseite, sind teilweise vom Wohnraum abtrennbar und können natürlich belüftet werden. Bad und WC sind so angeordnet das mit geringen Maßnahmen eine behindertengerechte Kombination möglich ist.
Die Wohnungen bieten großzügige Schrankflächen und Abstell-, oder Schrankräume.
Die Loggien mit einer Größe von 4,5-8,6 m² sind in den Baukörper eingeschnitten und berücksichtigen ein hohes Maß an Privatheit und einen Bezug zum vorhandenen Baumbestand. Die Maisonettwohnungen im Dachgeschoss bieten auf 2 Ebenen Terrassen und jeweils 2 Zimmer pro Etage sowie eine zusätzliches Bad.
Erdgeschossnutzung:
Die Erdgeschosszone bietet neben einem großzügigen Erschließungsfoyer eine Geschäftslokalfläche mit 77m², einen Gemeinschaftsraum mit angeschlossener Waschküche sowie eine Nassgruppe. Für das Geschäftslokal werden vorrangig kleinere Nahversorger bzw. Bäckereien gesucht. Die Gemeinschaftsnutzungen sollen aus Nachbarn eine Wohngemeinschaft schmieden.
Frei- und Grünraum
„Innenhof“:
Über der Garagenrampe wird im eingeschnittenen Innenhof, ein 50 cm hoher Humuskörper für die Bepflanzung mit Gräsern und Kletterpflanzen (wilder Wein) mit gesteuerter Tropfbewässerung in Trockenperioden vorgesehen. Zwischen den Innenhoffassaden werden Niroseile als Rankgerüst für die Kletterpflanzen gespannt.
Dachterrasse:
Im Dachgeschoss wird eine begrünte Gemeinschafts-Dachterrasse mit 59m²und einem zugehörigen allgemeinen WC/WR geschaffen. Pflanztröge und eine Pergola-Konstruktion sollen einen grünen Vorhang vor den angrenzenden Fassadenteilen bilden. Mangels eines Eigengartens wird die Terrasse als alternativer Kleinkinderspielplatz gestaltet und mit Sandkiste sowie Kleinspielgerät ausgestattet.
Material
Das Gebäude erhält eine weiße Wärmedämmverbundfassade. Die Straßenseitige Front wird mit dunkeln Fensterpaneelen kombiniert. Die Bauweise entspricht den Anforderungen der besonders energieeffizienten Gebäude.