Die Stiegenhäuser sind nordseitig angeordnet. Die Küchen sind großteils räumlich eigen-ständig und durchwegs dem Wohnraum zugeordnet. Durch die Lage der Küche neben dem Wohnbereich bzw. Integration der Küche in den Wohnbereich wird die Kommunikationsmöglichkeit im Wohnungsverband verbessert. Alle Wohnungen erhalten einen großzügigen Freibereich in Form einer Terrasse oder Loggia. Den Erdgeschosswohnungen sind Eigengärten angeschlossen.
Die Zugangs- und Allgemeinbereiche sind als offene und bewusst breiter gehaltene Räume konzipiert, um durch Zuschnitt und Belichtung Begegnung und Kommunikation unter den Bewohnern zu fördern. Im Kellergeschoß des Hauses Kaiserebersdorferstraße wird eine Waschküche sowie ein Hobbyraum für kleine Reparaturen, Hobby und Basteln usw. errichtet und mit Basisausstattung versehen. Im Erdgeschoß wird jeweils ein Kinderwagen und Fahrradraum angeboten. Im Keller ist je Haus ein weiterer Fahrradabstellraum vorgesehen der leicht über die Garagenrampe erreichbar ist. Es stehen somit 3 Fahrradabstellplätze / Wohneinheit zu Verfügung. Im Allgemeingarten wird ein Kinderspielhaus mit vorgelagerten Tartan Deck errichtet, das auch den Eltern ein Begegnungsraum sein soll. Hier ist Platz für Gemeinschaftliche Aktivitäten.
Alle Ebenen einschließlich Garagenebene sind mit dem Aufzug zu erreichen. In der Garage wird 1 Behindertenstellplatz neben der Schleuse des Hauses Schmidgunstgasse vorgesehen. Die Wohnungsvorbereiche sind mit erweitertem Rollstuhlwenderadius - 150 cm DN - geplant. Die Küchen sind ohne bauliche Änderung rollstuhlgerecht zu möblieren. Der Garten ist ohne Stiegen angelegt.
Im Wohnungsverband werden zur Vorbereitung von PC-Arbeitsplätzen Anschlusspunkte an das Internet geschaffen. Jedes Zimmer erhält Anschlusspunkte in Form von zusätzlichen Leerverrohrungen. In allen Wohnungen kann wahlweise über die Telefon- oder Telekabel-anbieter von einer Medienbox im Vorraum aus mehrfach ein Internetanschluß hergestellt werden.
Der Innenhof wird als zusammenhängender, großzügiger Gemeinschafts- Außenraum interpretiert. Ein meanderförmiges Band durchzieht den gesamten Innenhofbereich vom nördlichen zum südlichen Hofeingang. Je nach Anforderung wandelt es sich vom Weg zur Einfassung, zu Sitz- oder Spielelementen. Alle Aufenthaltselemente sind integriert. Seitliche Hofmauern ergänzen die räumliche Fassung.
Ein zentraler Hain aus Zitterpappeln erzeugt ein vegetatives Volumen im Innenhof und bietet eine Vielzahl an Nutzungs- und kreativen Spielmöglichkeiten. Ein Spiel von Licht und Schatten überzieht diesen Bereich. Ein kleiner Gemeinschaftsplatz steht für Grill und Hoffeste zur Verfügung.
Die Privatgärten sind mit Heckenkuben abgegrenzt und durch einen Zugang mit dem Gemeinschaftsbereich verbunden. Das Kinderspielhaus ist von attraktiven, vielfältig nutzbaren Flächen wie Tartanbereich, Sandspiel-, Rasenfläche und einen als Boulebahn nutzbaren lang gezogenen Platzbereich umgeben.
Der gemeinschaftliche Freiraum bindet die privaten Aussenräume ein und liefert durch seinen hohen Grünanteil mit dem baumbestandenen Innenhof sowie der sehr geringen Versiegelung der Flächen einen wichtigen stadtökologischen Baustein.
Die Regenwässer der Gründächer werden zur Gartenbewässerung in einem Zisternensystem gesammelt und genutzt, die Regenwasserüberschussmengen auf eigenem Grund versickert. Einzel-Kaltwasserzähler in jeder Wohnung stellen den individuellen Verbrauch dar und machen die Einsparmöglichkeiten transparent. Die Nassgruppen werden standardmäßig mit 2-Mengenspülern und wassersparenden Brausen ausgestattet.
Die Verwendung H-FCKW und H-FKW-freier Materialien wird in Planung und Ausführung vertraglich vereinbart. Durch die Ausführung von Aufbauten mit getrennten Lagen ist das spätere Recycling möglich.