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Wohnanlage Raxstraße

Wohnanlage Raxstraße

Art des Projektes
Bauträgerwettbewerb
Jahr
2008
Auslober
Wohnfonds Wien
Auftraggeber
MIGRA / AUFBAU
Team
Riepl Bammer, Gharakhanzadeh- Sandbichler Architekten, b18 Architekten
Visualisierungen
zoom VP
Nutzfläche
ca. 29.200 m²

Klare Definition der Bebauungsstruktur

  • Anordnung und Ausformulierung kompakter Baukörper
  • drei Ost/West orientierte Hallentypen und eine gegen Süden ausgerichtete Zeile ermöglichen trotz der hohen Bebauungsdichte großzügige Freiräume
  • Aufnahme der vorhandenen städtebaulichen Achsen und Schneisen
  • geschlossene Bebauung an der stark frequentierten Raxstraße, die einen Übergang zur vorhandenen anschließenden Zeilenbebauung bildet
  • Öffnung zur ruhigen begrünten Zone im Norden mit mehrfach bewegten Ost/West orientierten Hallentypen
  • Öffnung der Zwischenräume nach außen
  • Hereinholen des grünen Umraums

Vielfalt | Charakter

  • drei Entwurfsstile, basierend auf einem gemeinsamen städtebaulichen Konzept
  • unterschiedliche Ausformulierung von Fassaden und Wohnungen der Gebäude wirkt identitätsbildend und bringt Abwechslung. Jedes Gebäude hat seinen eigenen Charakter.
  • Nach außen zur Stadt lebendige plastische Fassaden, nach innen strukturiert und ruhiger gestaltet, Erschließungshallen bieten entsprechendes Raumerlebnis im Inneren mit viel Tageslicht von oben.

Begegnungsräume

  • Verteiler: befestigte urbane Plaza verbindet alle Baukörper mit Sichtachsen zur Umgebung und grünen Zonen, zum Straßenraum geschlossen, zum Grünraum geöffnet
  • Vorplatz (Ecke zur Raxstraße) dem Straßenraum zugeordnet, als großzügige Öffnung - räumliche „Torsituation“ zum halböffentlichen inneren zentralen Platz mit hoher Aufenthaltsqualität
  • angeschlossen intimere halböffentliche Grünräume, Übergang in Spielbereiche von Kindergarten und Spielplatz, durchgängig zum Fußweg und Schule
  • Bildung einer Geschäftszone mit Nahverbrauchermärkten im Erdgeschoss an der Raxstraße
  • Situierung des Kindergartens und der Spielflächen mit Rücksicht auf Wohnungslagen, Belichtung und Grünraumangebot

Nachbarschaft

  • Schaffung eines Begegnungsraums und urbanen Platzes durch Ausbildung der befestigten Plaza als Haupterschließungsachse
  • durch Anordnung der gewählten Hallentypen belebte Hauptfassaden und geschlossene Nordfassaden

Ausblick/Durchblick

  • Öffnungen zur begrünten Zone des Weges im Norden und Sichtachsen zu Freibereichen der umgebenden Bebauung schaffen Ausblicke und Durchblicke

Versiegelung

  • Einbindung der gemeinschaftlichen Freiräume in die privaten Außenräume und durch deren hohen Grünanteil mit der baumbesetzten Nordkante sowie der geringen Versiegelung der Flächen zur Geltung kommen als wichtiger stadtökologischer Baustein
  • 2-geschossige Tiefgarage zur Geringhaltung der versiegelten Flächen

Extensive Begrünung

  • Gründächer auf den Wohnhäusern und über der Garage als Beitrag zur Verbesserung der Mikroklimas (Bepflanzung laut Freiraumkonzept)

Qualitätssicherung

  • IBO-Gebäudepass
  • Chemikalienmanagement

Komprimiert großzügig

  • trotz hoher Bebauungsdichte Ermöglichung großzügiger Freiräume durch klare Anordnung und Ausformulierung kompakter Baukörper in Form von drei Ost/West orientierten Hallentypen und einer Süd ausgerichteten Zeile
  • günstiges Verhältnis von Außenflächen zu Kubatur ermöglicht entsprechende Energie- und Kostensparmaßnahmen