Ungargasse - Dapontegasse
- Art des Projektes
- Dachgeschoßausbau, Sanierung
- Jahr
- 2002
- Auftraggeber
- List Group
- Team
- Bernhart Krakora Architekten
- Nutzfläche
- ca. 900 m² plus Terrassen und Wintergärten
Am bestehenden Gebäude wurde das Dachgeschoß für Wohnzwecke ausgebaut, es entstanden 4 Wohneinheiten mit ca. 454m2 Wohnfläche plus Terrassen und 2 Wintergärten.
Der bestehende Personenaufzug wird wie derzeit in Betrieb belassen, lediglich die Belüftungsöffnung des Maschinenraumes wird in das Dach versetzt.
In den bestehenden Geschossen wurden leerstehende Wohnungen zu Büros umgewidmet bzw. als Wohnungen/Ordinationen erneuert.
Dachgeschoßausbau
Das straßenseitige Pultdach und der hofseitige Dachgeschoßausbau wurden abgetragen. Über der bestehenden Tram-Decke des 3.Stockes wurde am Straßen- und den beiden Hoftrakten eine neue Stahlbetondecke eingezogen. Hofseitig wurden 2 Ebenen mit Stahlbetondecken und Ziegelmauerwerk ausgebaut, straßenseitig wurden Stahlbetonscheiben und dazwischen mit F-60 Gipskarton verkleidete Stahlrahmenkonstruktion eingebaut. Die straßenseitige Dachdeckung erfolgte am Steildach mit Betonstein- oder Ziegeldeckung, am Flachteil als Falzblechdeckung
Die Fußbodenaufbauten erhielten schwimmende Estriche auf Trittschalldämmung gem. Wärmeschutz- und Schallschutzanforderungen der Wr. Bauordnung , der Innenausbau erfolgt in GK-Ständerwandkonstruktion.
Von den Kamingruppen wurden alle nicht mehr verwendeten Kamine und Lüftungen aufgelassen, die Kamine bis auf ca. 1,1 m1 über Ebene Dachterrasse aufgemauert und die Putztürchen über Dach versetzt.
Der Lichthof wird auf der 1.Dachgeschoßebene mit einem Metallgitterrost gesichert, im ausgebauten Dachbereich mit Verglasung umschlossen und bleibt nach oben offen
Außenhaut / Fassaden
Die Straßenfassaden wurden samt den äußeren Fensterteilen instandgesetzt.
Die Fassadenkrönung in der Dachgeschoßebene Ecke Dapontegasse/Ungargasse blieb erhalten, in Absprache mit der MA19 ist eine um Terrassenbreite rückspringende Dachgeschoß-Glasfassade umgesetzt worden.
An der Hoffassade wurde ab dem bestehenden Dachgesimse eine neue Attikaaufmauerung errichtet. Die zweite Dachgeschoßebene springt ebenfalls zurück.