Stiftskaserne
- Projekt
- Generalsanierung Akademietrakt der Stiftskaserne
Landesverteidigungsakademie, 1070 Wien
- Bauherr
- Bundesministerium für Wirtschaftliche Angelegenheiten und Bundesministerium für Landesverteidigung
- Baujahr
- 1998 – 2004
- Fläche
- ca. 16.100 m2 NF
- Kosten inkl. Einrichtung
- 20,75 Mio.€ NHK
- Bauzeit
- September 1998 – September 2004
Der ursprünglich als Adelige Ritterakademie für Zöglinge katholischer Religion gestiftete Akademietrakt wurde im Spätbarock ab ca. 1745 errichtet und bis zum 1.Weltkrieg als militärische Ausbildungsstätte genutzt. Ab 1929 wurden tiefgreifende Umbauten mit Stahlbetoneinbauten für das Kriegsarchiv vorgenommen. Der Material- und Geldmangel dieser Zeit führte zu statisch bedenklichen Lösungen und Schäden an der Barocksubstanz, die mit der Generalsanierung
Mit dem Beschluss, das Gebäude der Generalstabsausbildung zu widmen, werden ab 1998 die Planungen zur Generalsanierung aufgenommen. Um der neuen Raumordnung zu entsprechen, wurden die Grundrisse und Raumaufteilungen geändert. Aus dem barocken außenliegenden Gang mit anschließenden bis 8,5 m tiefen Büros wurde ein Mittelgang mit beiderseits anschließenden Büros, große Hörsäle wurden in den Risaliten eingebaut und der ehemalige Heizkeller in ein Bibliothekslager umgebaut.
Nachdem die zweite Bauetappe finanziert war, konnte auch ein Großteil des Daches ausgebaut werden.
Die Herausforderung der Generalsanierung war, den Barockcharakter des Gebäudes zu bewahren und gleichzeitig die benötigten Raumfiguren und Raumqualitäten zu schaffen.
Parallel zu den räumlichen und architektonischen Lösungen konnte auch die Haustechnik vollständig neu und dem Standard neuer Bauwerke entsprechend integriert werden.